Nix für feine Näschen

Hallo Freunde!

 

Gestern hatte ich Besuch von Abbie und Heidi. Das war ein Spaß!!! Endlich wieder mal was los bei uns. Unsere Frauchen hatten geplant mit uns spazieren zu gehen, damit wir uns so richtig austoben können und sie dann beim Kaffeetratsch Ruhe haben. So ein richtig entspannter und gemütlicher Nachmittag halt – dachte mein Frauchen.

 

Ab ging´s in den angrenzenden Wald. Da wir beide Manieren haben und wissen was sich gehört, durften wir ohne Leine los. War auch überhaupt kein Problem. Da kamen zwei Pferde samt Reiterinnen und deren beide Hunde – kein Problem. Vorbei am Fuchsbau und an der Futterkrippe – kein Problem.

 

So ging´s ca. 1/2 Stunde dahin, dann gingen wir den selben Weg wieder retour. Heidi und mein Frauchen redeten, unterhielten sich und führten halt einfach sehr wichtige Gespräche. Abbie und ich hatten auch unsere Unterhaltung. Wir witterten plötzlich einen herrlichen Duft, der aus einem verwachsenen, engen Hohlweg kam. Also mussten wir da runter und dann einfach rein ins Vergnügen! Herrlich, dieser Duft. Ich wälzte mich und versuchte alle meine Körperteile ordentlichst mit diesem herrlichem Geruch zu verwöhnen. Auch Abbie machte es Spaß.

 

„George, was machst du da, komm her!“, war sicherlich viel zu leise an mich gerichtet, wenn überhaupt. Abbie konnte ihr Frauchen nämlich auch nicht hören. Also – wer weiß – vielleicht haben unsere Zweibeiner ja nur so getan wie wenn sie uns rufen würden. Jedenfalls schlug sich mein Frauchen dann durch die Büsche durch zu uns  und packte mich am Halsband. Viel gesagt hat sie dabei nicht, es klang eher nach Würgen. Aber warum? Das halb verweste Rehunterteil mit diesem schleimigen Etwas dran konnte es doch nicht sein. Na vielleicht hat sie etwas Schlechtes gegessen, dachte ich.

 

Daheim stellte ich dann mit Entsetzen fest, dass ich mich von meinem tollen Geruch trennen muss, da ich in die Badewanne verfrachtet wurde. „Die soll sich doch lieber hinlegen und von ihrer Würgerei erholen“, dachte ich, aber nein. Heidi hatte die tolle Idee, dass sich mein Frauchen einen Schal um Mund und Nase wickeln soll, um so von meinem Duft etwas verschont zu bleiben. Tat sie dann auch. So wurde das Baden noch so halbwegs erträglich, denn verkleidet mit einem dicken Schal im Gesicht, so hatte mich mein Frauchen noch nie gebadet. 3x wurde ich shampooniert, dann kam noch der Haarbalsam von Les Poochs drauf.

 

Und dann traute sich mein Frauchen noch zu Heidi sagen: „Du, ich glaub der stinkt noch immer. Also Katzensch… kommt dir da vor wie Chanel No 5.“ Frechheit, so was.

Eigentlich müssten mir die Beiden ja dankbar sein. Warum? Kaum waren sie im Wohnzimmer, haben sie beschlossen vor dem Kaffee ein ordentliches Stamperl Schnaps zu trinken – dem angegriffenen Magen zuliebe. „Prost, damit nix passieren kann“, haben sie gemeint.

 

PS.: Bei Abbie genügte ein nasses Tuch mit einigen Tropfen Shampoo – die Glückliche!

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Kommentare: 1
  • #1

    Gabriele Catomio (Sonntag, 22 Oktober 2017 00:49)

    Halo George! Probiers mal mit Pfotenstricken… Sarah liebt Fingerstricken und so wies am Foto aussieht bist schon knapp dran. Mach die keinen Kopf wenn die Zweibeiner deine Le Parfum Einlage nicht zu schätzen gewußt haben! Undank ist der Welten Lohn. Probiers halt das nächste mal mit nicht ganz so animalischen Auszügen! Bis bald Gabi