Lustiger Shopping-Trip mit Frauchen - zumindest für mich

Heute durfte ich wieder mit zum Shopping-Trip nach Wr. Neustadt.  Frauchen hat mir versprochen, dass wir auch in den Fressnapf, mein Lieblingsgeschäft, gehen. Der 1. Einkaufsstop: ein Schuhgeschäft. „George, bei dem Geschäft bleibst du einstweilen im Auto, ich beeil mich eh“, sprach Frauchen und weg war sie.

Schuhe, Frauchen und Beeilung im Schuhgeschäft, wer’s glaubt? Na ja, dafür dass sie dann gleich 3 Paar gekauft hat, war sie eh recht flott. „Gell George, jetzt war ich total schnell. Ich konnte mich nicht entscheiden welches Paar ich nehmen soll und damit du nicht so lange warten musst, hab ich gleich alle 3 genommen“. Herrchen wird’s freuen, denke ich. Aber was soll’s. Solange noch genug Geld für den Fessnapf  da ist, ist mir das doch herzlich wurscht.

Dann kam noch ein Spielzeuggeschäft an die Reihe. Dort bekam Frauchen dann 3 Säckchen mit Süßigkeiten geschenkt. „Für ihre Kleinen“ meinte die Verkäuferin freundlich. Frauchen bedankte sich herzlich und schon waren wir wieder draußen. „So George, jetzt muss ich noch schnell ins Blumengeschäft. Du wartest wieder im Auto“, meinte sie und legte die Säckchen mit den Zuckerln  in die Mittelkonsole.

„Das raschelt aber herrlich. Mal schauen, ob die bei mir auch so rascheln“ und schon habe ich ein Säckchen auf der Rückbank. Das Öffnen des Säckchens war für mich kein Problem. Aber das ist doch eine Gemeinheit! Da sind die Zuckerln auch noch einzeln verpackt! Na ja, was soll’s, mach ich die halt auch noch auf. Endlich habe ich einige ausgepackt.  Schnell mal d’rüberschlecken und kosten. Das Gelbe – sauer, das Rote – na ja, das geht. Das Grüne – igitt. Dann sah  ich auch Frauchen schon wieder. Während sie die Blumen im Kofferraum verstaute, legte ich mich schnell auf alles drauf. Allerdings hatte ich in der Hektik vergessen, dass ich ja noch an meinen Hundegurt angehängt werden musste. Also setzte ich mich brav auf und erwartete schon die vielleicht nicht freundlichen Worte von meinem Frauchen, wenn sie die abgeleckten Zuckerln sieht.  Aber, was tat die? Die stand vor mir und lachte. Dann merkte ich erst, dass diese Dinger jetzt natürlich in meinem Fell klebten. Auch das noch! „Na, ob ich dich jetzt noch mit in den Fressnapf nehme, muss ich mir noch genau überlegen“, meinte  mein Frauchen.

Aber bei meinem Lieblingsgeschäft angekommen, durfte ich dann doch mit. Was 3 Paar Schuhe so alles ausmachen, denke ich. Rein ging’s ins Geschäft. Ich wollte gleich mal den direkten Weg zur Kassa nehmen, denn da gibt’s für mich immer die Belohnungen von der netten Tante. „George, vorher wird noch eingekauft“, meint Frauchen und zieht an meiner Leine. Also muss ich mit. „In die Fischfutterabteilung? Was soll ich denn dort?“, denke ich. Wir müssen Garnelenfutter für mein mittleres Herrchen mitbringen. „Wollen sie Hauptfutter? Sollen es Flocken , Sticks oder Granulat sein?“ fragt der nette Verkäufer. Frauchen hat natürlich wieder mal keine Ahnung! Also wird telefoniert. Ich sitz brav daneben und schau mal so richtig gelangweilt. Aber, hallo, was ist jetzt los? Da tut sich doch was in den kleinen Plastikbehältern hinter mir, ganz unten im Regal.  Also mach ich mich ganz sachte auf, damit man an der Leine nur ja nichts merkt. Sind ja eh nur 3 Schritte. „Ah, Heuschrecken sind da eingesperrt. Die wollen sicherlich gerettet werden“. Also stupse ich mit meiner Schnauze mal schnell an und 3 Behälter purzeln gleich  auf den Boden. Die oberste Schachtel springt auf, doch was ist los? Nix ist los. Keine Bewegung in der Bude. „Da will ich denen das Leben retten und die sind zu dämlich um rauszuspringen“, denke ich.

Mittlerweile haben natürlich auch mein Frauchen und der Verkäufer meine Rettungsaktion mitbekommen. Ich sitz einstweilen wieder ganz brav da, denn wenn die sich nicht bewegen, dann will ich auch nicht mit ihnen spielen. „George, geht’s noch?“, fragt mein Frauerl und hilft dem netten Verkäufer die Behälter wieder ins Regal zu stellen. „Jetzt entschuldigt die sich noch“, denke ich. „Ach wissen sie, ich arbeite gerne hier. Ich mag Tiere sehr gerne und hier ist immer was los“, erwidert der Verkäufer. „Na dann komm ich doch bald wieder, der freut sich sicherlich ganz bestimmt, wenn er mich wieder sieht“ , denke ich. Ob wohl mein Frauerl auch so denkt?

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